Schülerberatung

Die Kunst glücklich zu bleiben

Der Geist unserer Zeit suggeriert fälschlicherweise, dass das Wichtige im Leben gewissermaßen erst im Erwachsenenalter nach der Schulzeit beginnen würde und dass Kindheit und Jugend nur eine Vorbereitung und Schonzeit dafür sei.
Dabei belegen mittlerweile die pädagogischen und psychologischen Forschungsstellen, dass das Umgekehrte der Fall ist; Fast ausnahmslos lassen sich die gesundheitlichen Probleme und die Lebenstragödien der Erwachsenen letztlich auf pädagogische und psychologische Schwierigkeiten im Kindesalter zurückführen.

Ganz gleich ob es sich um Probleme handelt, die auf einem ungesunden Verhältnis zum eigenen Körper, oder auf Störungen in der Gefühls- Gedanken oder Handlungsebene beruhen.

Die Art und Weise wie wir als Kind unser Verhältnis zur Welt erfahren, liefert die Grundlage für das gesamte spätere Lebensgefühl. Ein Kind, dass sich beispielsweise nicht „gesehen“ fühlt, kann selbst bei einem späteren beruflichen und familiären Erfolg, stets die unterbewusste unglückliche Stimmung haben „zurückgewiesen und wertlos“ zu sein.

Jede Kleinigkeit und jede Erfahrung im Kindheits- und Jugendalter hat tatsächlich ernstzunehmende Auswirkungen auf alles Spätere.

Die Beziehung zu Vater und Mutter, zur Natur, zum Lernen, Spielen und Entdecken, zur Schule, zu SchulkameradInnen und Lehrern, sowie zum ersten Freund oder zur ersten Freundin prägen die Grundhaltung zu allen weiteren Beziehungen.

Eine gesunde und vor allem glückliche Kindheit sollte daher aus vielerlei Gründen das Allerheiligste sein.

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Doch wie können Kinder und Jugendliche den Spagat zwischen einem spielerisch, freien, freudevollen, vertrauensvollem und unbeschwertem Lernen und Entdecken und den soziokulturellen Anforderungen und Eindrücken unserer Zeit meistern?

Wie können sie mit Enttäuschungen, Verlusten, Einsamkeit, Mobbing oder der Trennung der Elternteile umgehen?

Wie können sie sich behelfen bei „mangelhaften“ schulischen Leistungen, Stress, Demotivation und Ängsten? 

Laut einer aktuellen Studie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erkrankt innerhalb eines Jahres etwa jedes dritte Kind an einer psychischen Störung. Besonders auch durch die COVID19 Folgen, treten dabei erschreckend häufig Angststörungen auf, sowie depressive-, hyperkinetische, Bipolare- und dissoziale Störungen. Im Weiteren nehmen auch Diagnosen mit Essstörungen, Schizophrenie, ADHS, Autismus usw. rasant zu.

Dieselbe Studie zeigt darüber hinaus, dass sich aber nur jedes zwanzigste Kind vor dem 18. Lebensjahr in eine therapeutische Behandlung begibt und somit über 80 Prozent der psychologischen Erkrankungen in Kindheit und Jugend unbehandelt bleiben.

Oftmals ist es schwierig für Eltern bzw. für die Kinder und Jugendlichen einen Berater des Vertrauens zu finden. Denn entweder handelt es sich um Personal der Schule, mit welcher die Kinder doch ein Problem haben, oder um einen Arzt, der nicht die nötige Zeit aufbringen kann oder um einen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, der sich zwar auf die therapeutische Behandlung eines Krankheitsbildes versteht, jedoch keinen Einblick in die pädagogischen und schulischen Verhältnisse hat.

Durch meine Erfahrungen und Qualifikationen sowohl im pädagogischen, als auch im therapeutischen Bereich, biete ich Eltern, Erziehungsberechtigten und Schulen meine beratende Hilfe für Schülerinnen und Schüler an.

Schülerinnen oder Schüler die auf Eigeninitiative Hilfe suchen, können eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.